Im Drogenrausch Grossmutter enthauptet

Laut dem «Spiegel» und anderen Medien soll im Februar 2017 ein Mann in Brandenburg im Drogenrausch zunächst seine Grossmutter und dann, auf der Flucht, zwei Polizisten getötet haben.

Wie Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke in Potsdam sagte, hatten die Beamten auf einer Bundesstrasse versucht den Flüchtigen, mit einem Nagelbrett, zu stoppen. Zur eigenen Sicherheit stellten sich die Männer anschliessend auf den Radweg neben der Strasse. “Der 24-Jährige hat jedoch mit seinem Auto voll auf die Polizisten draufgehalten ”, sagte Mörke. “Das zeigt, mit welcher Skrupellosigkeit und mit welcher Gewalt dort gehandelt wurde.” Der Wagen des Mannes sei zum Stehen gekommen, nachdem er die beiden Beamten überrollt hatte, beschrieb Mörke weiter. Beide Polizisten seien sofort tot gewesen. Anschliessend rannte der Mann in das nahe gelegene Dorf Oegeln und kaperte ein weiteres Fluchtfahrzeug. Mit diesem baute er wenig später einen weiteren Unfall, floh erneut zu Fuss und wurde schliesslich festgenommen. Der Polizei war der junge Mann wegen Drogendelikten bekannt. Laut Polizeipräsident Mörke stand er auch bei dieser Tat unter Drogen.

Am 16. Oktober 2018 spielte sich, in einer Wohnung in Frauenfeld, eine ähnlich schaurige Szene ab. Eine 74-jährige Grossmutter wurde brutal getötet. Wie die Kantonspolizei Thurgau bestätigt, wurde die Frau enthauptet.

Als die Polizei am 16. Oktober am Tatort eintraf, war der Kopf der Frau abgetrennt. Unter dringendem Tatverdacht steht ihr eigener Enkel. Er konnte kurz nach der Tat verhaftet werden. Der Kopf seiner Grossmutter fand die Polizei in seinem Rucksack. Laut mehreren Aussagen hatte der junge Mann seit längerem Drogenprobleme.

Ist es Zufall, dass zwei junge Menschen im Drogenrausch ihre Grossmütter grausam enthaupten?

Die Legalisierens-Befürworter argumentieren, man soll die Drogen legalisieren, damit die Kriminalität aufhört.

Es ist doch klar, dass, sobald Drogen legalisiert werden, die Statistiken der Gesamt-Verbrechen fallen. Es werden keine Verhaftungen und Anklagen mehr gemacht, die mit Drogen in Zusammenhang stehen, weil es nun legal ist.

Im «Leafly» ist zu lesen, dass viele Befürworter der Entkriminalisierung behaupten, dass es Portugal gelungen ist, den gesamten Drogenkonsum zu verringern. Aber es hängt wirklich davon ab, wie wir die Statistiken interpretieren. Von den Personen, die auch nur einmal eine Droge ausprobiert haben, stieg die Zahl der problematisch gewordenen Drogenkonsumenten zwischen 2001-2007 von 8% auf 12%.

Es sollte nicht überraschen, dass diese grosse, weitreichende Änderung des Rechtssystems zu einigen negativen Auswirkungen geführt haben. Das wohl eklatanteste Problem ist der Anstieg der Morde, die von 2001-2007 um etwa 60 % zunahmen. Seitdem glichen sie sich jedoch aus und liegen derzeit bei etwas mehr als 10%. Mehr als vor der Entkriminalisierung.

Auch in anderen Ländern, in welchen Marihuana legalisiert wurde, gibt es mit Verbrechen Probleme. Während der kalifornische Freizeit-Marihuana-Markt 2018 satte 5,1 Milliarden Dollar einbringen soll, sagen einige Teile des Staates, dass das Ergebnis Mord ist. In Sonoma County, das etwa 100 Meilen ausserhalb von San Francisco liegt, beschweren sich einige Beamte darüber, dass das legale Marihuanageschäft nichts für ihre Gemeinde getan hat, ausser Hauseinbrüche, Gewaltverbrechen und Raubüberfälle zu erzeugen. So ein Bericht der «Cloverdale Reveille».

Von Edy Ender

Narconon Deutschschweiz Drogenprävention & Beratung,

Altweg 1, 5626 Hermetschwil, Tel. 056 648 30 23info@narconon-dch.ch