Vater prangert Drogendealer an und wird darauf mit dem Tod bedroht

Dokumentarfilmer Fernand Melgar stellte Fotos von Drogendealern auf Facebook. Seither wird er verfolgt. Er ist immer auf der Seite der Schwächsten. Doch jetzt klagt man ihn an, dass er sie verrate. Der Lausanner Dokumentarfilmer Fernand Melgar begann im Mai in seinem Quartier Maupas, Drogendealer zu fotografieren. Junge Schwarze, Migranten, die auf Kundschaft warten.

Die Fotos stellte er auf seine Facebook Seite. «Diese Dealer stünden um jene Schule herum, die sein Sohn nach den Sommerferien besuche.» schrieb er. Der Sohn seines Nachbarn, Gabriel, sei auf derselben Schule gewesen und mit Drogen in Kontakt gekommen. Mit 14 Jahren habe Gabriel von Dealern erstmals Rauschgift gekauft, wurde süchtig, entsagte den Drogen, wurde als 18-Jähriger rückfällig und starb in den Armen seiner Eltern an einer Überdosis Kokain. «Das Drama, ein Kind zu verlieren, wünsche ich niemandem. Nicht einmal meinem ärgsten Feind.» schrieb Melgar.

Doch Lausannes Stadträte verschlössen seit 20 Jahren die Augen vor den Drogenproblemen. Nun wird der linke Filmemacher von seinem eigenen Publikum beschimpft, während Rechte ihm applaudieren. Seine Anhänger werfen ihm vor, er denunziere Migranten und damit die schwächsten Teile der Gesellschaft. BAZ Kommentar von Eduard Ender: «Wie kann ein vernünftiger Mensch, ob links oder rechts, allen Ernstes behaupten, Flüchtlinge und Migranten hätten das Recht unbehelligt gefährliche Drogen an Kinder zu verkaufen und in Kauf zu nehmen, dass diese Kinder zu Tode kommen? Das nenne ich Beihilfe zu Mord.»

Kommentar von EgD: «Es ist kaum zu glauben, dass vor allem Legalisierungsbefürworter Drogendealer und -konsumenten in Schutz nehmen. Das Leid der Eltern, wie dasjenige von Fernand Melgars Nachbarn, scheint sie nicht zu berühren. Für sie gilt: Täterschutz vor Opferschutz und Legalisierungsideologie als Priorität. Auch wir von der Schweizerischen Vereinigung Eltern gegen Drogen erhalten immer wieder Mails und Anrufe unter der Gürtellinie, ja sogar Morddrohungen.»

Ein Beitrag von Edy Ender