ES WIRD KEINE EFFEKTIVERE AUFKLÄRUNG STATTFINDEN – Teil 4

Die Wichtigkeit der Drogen-Aufklärung kann nicht überschätzt werden. Gerade Bei Jugendlichen, die nicht richtig und gründliche über Drogen informiert wurden, sondern nur von den Eltern, Erzieher und Lehrer mit Verboten bezüglich Drogen belegt werden, kommt es häufig vor, dass die Jugendlichen sich untereinander über Drogen «beraten». Sie hören auf den «Rat» der Dealer die natürlich Cannabis etc. verharmlosen. Auch in den Medien ist eine Tendenz wahrzunehmen, dass die Gefährlichkeit der Drogen heruntergespielt wird.

Viele ihrer Vorbilder, Rock-Stars, Schauspieler die in den Medien verherrlicht werden, sorgen ständig mit ihren Drogenessessen für Schlagzeilen. Aber nicht nur die Jugendlichen sind sehr mangelhaft informiert. Viele Erwachsene Menschen, erfahren die tückischen Nebenwirkungen erst, wenn sie Abhängig sind und schon körperliche und Geistige Schäden vom Drogenkonsum davontragen. Deshalb sollte jeder Mensch genau wissen was er sich antut, bevor er Drogen nimmt.

Manche Legalisierungsbefürworter argumentieren, dass eine Aufklärungsarbeit für legale Drogen viel effektiver möglich ist. Zugegebenermassen könnte diese Arbeit leichter werden… aber auch effektiver? In der Schweiz ist die staatliche Drogenprävention und Drogenaufklärung in den letzten Jahren praktisch auf Null gesunken. Nun, wenden wir uns dem Tabak und dem Alkohol zu. Über diese Drogen darf seit je her offen und ungestraft gesprochen werden. Die Aufklärungsarbeit müsste ja omnipräsent sein. Man dürfte erwarten, dass die Menschen sehr gut aufgeklärt sind und folglich während Schwangerschaften auf Tabak und Alkohol verzichtet wird.

In der Realität ist dies nicht festzustellen. In der Schweiz haben beispielsweise 800`000 Tausend Schweizer ein grosses Alkoholproblem… von der grossen Anzahl der Raucher mal ganz zu schweigen. Der Staat kassiert Unmengen an Steuern mit Alkohol und Tabak, und die Gesundheitslobby und Pharmaindustrie «verdienen» Unmengen Geld mit der Behandlung von Drogen-geschädigten Menschen. Das könnte ein wesentlicher Grund dafür sein, dass kein Interesse an einer effektiven Aufklärung vorhanden ist.

Fazit: Durch eine Legalisierung von bisher illegalen Drogen wird bei der Aufklärung keinen wirklichen Durchbruch bewirkt. Es liegt vor allem bei den Eltern, und natürlich auch bei jedem einzelnen, sich selbst mit neutralen Langzeitstudien auseinander zu setzen und die Nebenwirkungen jeder Drogen kennen zu lernen.

Die allermeisten Drogenlegalisierer argumentieren, mit der Freiheitsargumentation. Diese Argumentation postuliert ein Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Geist bzw. Körper des Individuums. Der mündige Mensch habe die Freiheit, sich für den Konsum von Drogen zu entscheiden. Der Staat habe kein Recht einzugreifen. Ein bekannter Verfechter dieser Argumentation war Timothy Leary; auch der liberale Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman sprach sich mit dem Freiheitsargument für eine Drogenlegalisierung aus.  Dazu ist zu sagen, dass diese Theorie in sich selbst widersprüchlich ist: Wenn der Staat kein Recht haben soll einzugreifen, dann hat er auch kein Recht den Drogensüchtigen mit Steuergeldern ihre Sucht zu finanzieren, beziehungsweise Sozialhilfe zu leisten.

Von Edy Ender

Narconon Deutschschweiz Drogenprävention & Beratung,

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