Canabislegalisierung – Verbesserung oder Verschlimmerung? Teil 3

Wenn mehr Menschen Cannabis konsumieren, dann werden auch mehr Menschen Drogenprobleme haben (das ist ganz trockene Logik). Warum steigen die Gesundheitskosten?
  • Zwar wird immer wieder beschworen, dass Cannabis ja gesundheitlich so unbedenklich sei… aber das ist Augenwischerei. Langzeitstudien beweisen die Schädlichkeit für Körper und Geist. Cannabis kann auch für medizinische Zwecke eingesetzt werden. Aber da gehört Cannabis auch hin, zur medizinischen Behandlung. Das heisst aber nicht, dass es keine Nebenwirkungen gibt.
  • Die überwiegende Konsumform von Cannabis ist der Joint. Und der besteht bekannterweise zu 95% aus ganz normalem Tabak und wird ohne Filter geraucht. Wie viele Cannabis-Konsumenten sind vom Tabak abhängig, weil der Joint sie dazu brachte? Weitaus schlimmer sind die psychischen Störungen, die mit Cannabiskonsum einhergehen.
  • Cannabis kann laut Forschungen eine Psychose auslösen. Langfristiger Konsum kann eine psychische Abhängigkeit mit sich führen. Eine körperliche Abhängigkeit wird nur schwach oder gar nicht entwickelt. Regelmässiger Konsum von Cannabis kann dem Konsumenten im Alltag und im Beruf schaden. Oftmals wird das Berufsleben als gleichgültig empfunde und/oder der Konsument kann sich nicht mehr motivieren.
Nach dem Konsum von Cannabis können sich paranoide Symptome abspielen, die durch Halluzinationen und Desorientierung gekennzeichnet sind. Ist ein Konsument Schizophrenie gefährdet, kann sich Cannabiskonsum auf die Entwicklung einer solchen Krankheit negativ auswirken. Annahmen bestehen, dass Cannabiskonsum den Ausbruch einer Schizophrenie verursachen kann. Sollte eine Person Cannabis konsumieren, bei der eine solche Gefährdung vorhanden ist, werden schizophrene Züge früher entwickelt, als ohne Cannabiskonsum.
  • Vermutlich würden sich viele Menschen aktiver um einen Therapieplatz bewerben, weil ja nun keine strafbare Handlung mehr vorliegt. Steigende Zahlen an Therapien sind ohne Zweifel zu erwarten und können dadurch das Gesundheitssystem Zugrunde richten. Es wird schon seit längerem eine politische Debatte von den Liberalisierungsbefürwortern angestossen, auch psychische Störungen von den Krankenkassen bezahlen zu lassen. Da die allermeisten Süchtigen ihre Krankenkasse eh nicht selber bezahlen können, fallen die Kosten wieder einmal mehr auf die Steuerzahler.
 Fazit: Mehr süchtige und kranke Menschen. Das Gesundheitssystem könnte an weiteren Legalisierungen Zugrunde gehen.
Von Edy Ender