Nicht nur Überdosierungen treiben Drogenkonsumenten in Krankenhäuser – auch drogenbedingte Erkrankungen

Die Notaufnahmen vieler Krankenhäuser in Ländern die Drogen legalisierten, werden zu häufig durch einen grossen Andrang von Drogenüberdosierungsopfern belastet – schließlich stirbt alle 11 Minuten ein Mensch an einer Überdosis. Drogenkonsumenten erhalten eine starke Ladung Fentanyl-verschmutztes Heroin oder giftiges synthetisches Cannabis. Spitäler können mit Menschen überflutet werden, denen man das Leben retten muss. Was einige Leute übersehen ist, dass es mehrere ernsthafte Krankheiten gibt, die mit Drogenmissbrauch in Verbindung stehen, die oft verantwortlich sind, dass Menschen in der Notaufnahme landen und diese Einrichtungen weiter überlasten.

Wie in „USA Today“ beschrieben, ist Endokarditis eine häufige Beschwerde. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Innenschale des Herzens, die durch die Verwendung von kontaminierten Nadeln hervorgerufen wird. Die Behandlung von Endokarditis kostet oft 50.000 CHF pro Patient. Natürlich haben viele süchtige Patienten ihr Leben ruiniert und ihre Einkommensquellen zerstört, was bedeutet, dass öffentliche Gelder die Rechnung bezahlen müssen. Da immer mehr Menschen Heroin konsumieren und Nadeln teilen, hat sich die Rate der drogenbedingten Endokarditis verdoppelt.

Um eine Vorstellung von den Auswirkungen dieses Problems auf einen einzelnen Patienten zu vermitteln, hat National Public Radio ein Profil eines Endokarditis-Patienten erstellt. Nachdem er dreimal an dieser Herzinfektion gelitten hatte, konnte er endlich aufhören Heroin und Suboxone zu injizieren. Er brauchte zwei Herzoperationen um eine infizierte Klappe zu ersetzen und einen Herzschrittmacher zu installieren. Dann erlitt er einen Schlaganfall.

Mit zunehmender Drogenepidemie nimmt auch die Zahl der Endokarditisfälle zu. NPR berichtete, dass im Catholic Medical Center in New Hampshire insgesamt drei intravenös Drogenabhängige mit Endokarditis im Jahr 2011 behandelt wurden. Im Jahr 2016 gab es 51 Fälle mehr. Die meisten dieser Patienten waren in ihren 20er und 30er Jahren und auf Medicaid (ein Gesundheitsfürsorgeprogramm vom Staat finaniziert).

Andere allgemeine Gegebenheiten unter injizierenden Drogenkonsumenten

Hepatitis C ist eine weitere Krankheit, die von einem injizierenden Drogenkonsumenten an einen anderen weitergegeben wird. Regionen mit einem hohen Anteil an Opioidinjektoren weisen in der Regel auch einen hohen Anteil an Hepatitis C auf. Hepatitis C kann sich allmählich zu Leberkrebs entwickeln oder zu tödlichem Leberversagen führen.

Natürlich wird HIV auch durch gemeinsame Nadeln übertragen.

MRSA ist eine Staphylokokkeninfektion, die gegen Methicillin, Amoxicillin, Penicillin und andere Antibiotika resistent ist. MRSA ist ein häufiges Problem für injizierende Drogenkonsumenten, auch wenn sie keine Nadeln teilen. MRSA kann tödlich sein.

Eine Person, die die Kontrolle über ihr Leben verloren hat und weiterhin Drogen spritzt, nachdem sie krank geworden ist, kann immer wieder in der Notaufnahme landen. Er (oder sie) könnte nicht die Disziplin besitzen, sich um sich selbst zu kümmern. Er kann keinen sauberen, sicheren Lebensraum haben, in dem er seine Gesundheit nach der Krankheit schützen kann.

Ländliche Gebiete im Kampf mit Überdosierung und deren Krankheiten

Laut dem Rural Health Information Hub sind medizinische Zentren auf

dem Land nicht besser dran. In Batesville, Indiana, verdreifachte sich

die Zahl der Hepatitis-C-Fälle, eine Gemeinschaft von 6.500 Menschen, in nur einem Jahr auf 34 neue Fälle. Das gleiche Krankenhaus behandelte 27 Überdosierungen, wobei die Tatsache hervorgehoben wurde, dass die Belastung für Gesundheitszentren aus diesen beiden Quellen ähnlich sein kann.

Viele andere ländliche Gebiete kämpfen mit drogenbedingten Krankheiten und Überdosierungen. Kentucky und West Virginia, beide größtenteils ländliche Staaten, kämpfen mit hohen Raten von Opioidmissbrauch und Überdosis. Oklahoma, Iowa, Missouri und Nebraska kämpfen mit höher als die durchschnittlichen Raten des Methamphetamin-Missbrauchs.

Es gibt Schritte, welche die Bundesregierung und seine Agenturen unternehmen können, um dieses nationale Problem zu bekämpfen. Aber zu Hause wird die Sucht eines geliebten Menschen am besten durch die Suche nach einer wirksamen Drogen-Reha behandelt, die nicht die Person durch den Prozess der Genesung hetzen. Es kann bei einer Person länger dauern um sich vom Trauma zu erholen und drogenfrei Lebenskompetenzen wiederherzustellen, als bei einer anderen Person. Eine Einzelperson sollte von einem Reha-Programm graduieren, wenn sie bereit ist ein neues drogenfreies Leben für sich selbst zu führen, und nicht vorher.

Wenn Sie vor der Herausforderung stehen, einer süchtigen Person bei der Suche nach Genesung zu helfen, dann sollten Sie herausfinden wie Narconon Drogenabhängige, ohne Drogen als Teil der Genesung zu verwenden, durch diesen Heilungs- und Lernprozess führt.

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