Mit Koks ist nicht zu spassen

Selbst einmaliger Konsum kann tödlich enden

 

Nur in Antwerpen und London sind noch mehr Restspuren von Kokain zu finden als in Zürich, St. Gallen, Basel und Bern. Die Droge wird heute in der Schweiz in allen Schichten konsumiert. Nicht nur an Partys, sondern auch im Alltag. Und dies, obwohl die Risiken sehr hoch sind:

Physische Akutfolgen:

  • Erhöhung von Blutzuckerspiegel, Körpertemperatur, Herzfrequenz und Blutdruck
  • kann zu Hirnblutungen führen
  • Herzrhythmus-Störungen
  • Infarkte
  • Atemstillstand
  • Krämpfe
  • Epilepsie

Langzeitfolgen:

  • Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Gewalttätigkeit und Aggresivität
  • Unbegründete Ängste und Verwirrtheit
  • Abnahme Belastbarkeit des Körpers, wodurch die Infektionsgefahr steigt
  • Dauerhafte Gehirnschäden, Intelligenzminderung, Konzentrationsprobleme oder Einschränkungen von Merk- und Lernfähigkeit
  • Sehverlust
  • chronische Bronchitis, Leber- und Herz-Kreislauf-Schäden

Global Drug Survey hat Fakten zum Koksland Schweiz zusammengestellt:

  • der Durchschnittskokser ist zwischen 18 und 40 Jahre alt.
  • Das in der Schweiz gehandelte Kokain stammt zu etwa 70 Prozent aus Kolumbien. Gefolgt von den Ursprungsländern Peru und Bolivien.
  • Das Kokain in der Schweiz wurde in den letzten Jahren immer reiner. 2016 lag der Reinheitsgehalt im Schnitt bei 76,7 Prozent. 2009 waren es 41,7 Prozent.
  • Dealer strecken ihr Produkt vor allem mit dem Wurmmittel Levamisol.
  • In der Schweiz gibt es zwei Verbrauchergruppen: Leute, die einfach Kokain kaufen, und solche, die gezielt mehr Geld für möglichst reinen Stoff ausgeben.
  • 1 Gramm kostet etwa 100 Franken. Daraus macht sich ein Schweizer im Schnitt zehn Linien. Eine Linie kostet somit rund zehn Franken.
  • Sie ist somit billiger als ein Drink. Trotzdem ist Kokain in anderen Teilen Europas billiger. Denn wie in der legalen Wirtschaft orientiert sich auch der Schwarzmarkt an der Kaufkraft der Kunden.

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